Spiegel Therapie

In unseren Ergotherapie Abteilungen in Meßstetten und Schwenningen bieten wir die Spiegel Therapie an, erfahren Sie hier, wann die Spiegeltherapie für Sie hilfreich sein könnte.


Bei welchen Erkrankungen kann man Spiegeltherapie einsetzen?

  • Phantomschmerzen nach einer Amputation
  • Morbus Sudeck (CRPS)
  • Nach traumatischen Arm- und Handverletzungen
  • Nach Absprache bei Schlaganfallpatienten
  • Bei Sensibilitätsstörungen
  • Bei verschiedenen neuropathischen Schmerzsyndromen
  • Nach Absprache bei MS/Parkinson
  • Bei immer wiederkehrenden Überlastungssyndromen
    (z.B. Tennisellenbogen, Mausarm, Karpaltunnelsyndrom…)
  • Nach traumatischen Verletzungen der unteren Extremität
    (z.B. nach Knieoperationen, Sprunggelenksverletzungen)


Möglicher Behandlungsaufbau nach einem Schlaganfall:

  • Die „betroffene Hand“ liegt hinter dem Spiegel verborgen
  • Der Patient blickt die ganze Zeit konzentriert in den Spiegel
  • Es entsteht eine Illusion: Die Hand, die im Spiegel betrachtet wird, wird für
    die „betroffene Hand“ gehalten
  • Man führt nun einfache Bewegungen mit der „nicht betroffenen Hand“ aus
    (z.B. eine Faust machen und wieder öffnen)
  • Es wird bei jeder Behandlungseinheit ein Sensibilitätstraining durchgeführt
    (z.B. mit einem Pinsel, einer Bürste, Watte, …)

Die Spiegel Therapie kann im Rahmen der Ergotherapie auf Grund einer ärztlichen Verordnung im Rahmen der sensomotorisch perzeptiven Behandlung und der motorisch funktionellen Behandlung nach einem ergotherapeutischen Befund stattfinden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verordnungsmöglichkeiten. Auch wir stehen Ihnen
gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Öffnungszeiten Fitness: Hier klicken | Öffnungszeiten Therapie: Termine nach Vereinbarung